Gamma ist im grafischen Bereich die Kurzbezeichnung für Gammakorrektur, einer nicht-standardisierten Messmethode des Kontrastes für Scanner, Monitore und fotografische Materialien.
Hintergrund der Gammakorrektur ist, dass das menschliche Auge einen gleichmäßigen Verlauf von Weiß nach Schwarz nicht mathematisch linear wahrnimmt. In der menschlichen Wahrnehmung steigt in den hellen Bereichen der Kontrast weniger stark an, während er in den dunklen Bereichen steiler ansteigt.
Ein Gamma von 1.0 bedeutet keine Veränderung des Kontrastes. Historisch gesehen wurde ein Gamma von 1.8 für Mac Monitore empfohlen, während Windows Benutzer ein Gamma von 2.2 als Standard empfohlen wurde. Heute ist ein Gamma von 2.2 für Mac und Windows empfohlen.
Höhere Gamma Werte bedeuten mehr Kontrast mit dunkleren Mitteltönen. Niedrigere Gammawerte stehen für niedrigeren Kontrast und hellere Mitteltöne. Gamma basiert auf dem Weiß- und Schwarzpunkt eines Bildes, die es auch nicht verändert.
Weiterführende Informationen finden Sie auf Wikipedia.
Für das Profil Adobe RGB 1998 ist ein Gamma von 2.2 definiert, für ECI-RGB-V2 ein L* Gamma.
In der englischen Printweek reagierte PANTONE auf die deutliche Kritik an den neuen Farbfächern 2023 und erklärte einige der umstrittenen Neuerungen. Unter anderem wurde an den neuen Fächern kritisiert: PANTONE stellte daher klar: Die PANTONE Farbfächer sind KEINE verbindliche Referenz. Das wird in einer Folie eines Vortrages deutlich, den Jason J. Campbell, Solution Architect Professional Color Services bei PANTONE hielt. Auf Seite 9 des Vortrages sagt er über die PANTONE Fächer: Eine spannende Klarstellung, die so zahlreichen PANTONE Anwendern nicht bekannt war. Pantone-Produktmanagerin Joyce Stempkowski erklärte in der Printweek nunweiterlesen
Die Adobe Produkte sind für Bildretusche und Layout ja bestens geeignet und gehen mit RGB- und CMYK-Farbprofilen sehr gut um. Bei der Bearbeitung und Retusche von Graustufenbildern, beispielsweise für einen Schwarz-Weiß-Bildband, macht man aber andere Erfahrungen. Plötzlich sehen in InDesign Bilder ganz anders aus als in Photoshop, und auch bei einem Export des Bildes in eine PDF werden Graustufenbilder plötzlich unterschiedlich behandelt. In diesem Artikel wird erläutert, wo beim Layout in InDesign und Photoshop die Probleme bei Schwarz-Weiß-Bildern und Graustufenprofilen liegen und wie man in Photoshop und InDesign zumindest “farbrichtiger”weiterlesen
In den vergangenen Jahren haben sich bei unserem bisherigen Proofpapier-Lieferanten verschiedene Probleme aufgezeigt. Zum einen mussten wir teilweise mehr als drei Monate auf Papierlieferungen warten, zum anderen hatten wir teilweise deutliche Probleme bei der Abweichung von Chargen zueinander, Oberflächendefekte und vieles mehr. Nach längeren Überlegungen haben wir uns zum im Dezember dafür entschieden, alle Papiere auszutauschen. Wir haben daher zum Jahreswechsel palettenweise neues Papier erhalten, das wir nun sukzessive in unsere Produktion übernehmen. Es wird keinen harten Schnitt geben, sondern die neuen Papiere werden sich mit der Zeit in dieweiterlesen
Endlich können wir den Wunsch vieler Kunden erfüllen: Ab sofort können im Proof-Shop zwei Email Adressen hinterlegt werden: Eine für den Login und Empfang von Status- oder Tracking-Emails und eine separate nur für den Empfang von Digitalen PDF Rechnungen. In den letzten Jahren hatten wir bereits viele Proof Kunden auf ihren Wunsch hin auf digitale Rechnung umgestellt, also eine Rechnungs-PDF erzeugt und diese dann manuell an eine bei uns im Shop hinterlegte zweite Email Adresse gesendet. Mit der neuen Rechnungs-Email werden wir nun vollständig auf den Versand gedruckter Rechnungen verzichten.weiterlesen