Farbmessgerät
Geräte zur Messung des Farbortes einer Farbe, hilft zur Festlegung der Farbwerte einer bereits vorhandenen Farbe.
Farbverbindlicher Proof, Farbproof, Digitalproof und Online-Proof.
Geräte zur Messung des Farbortes einer Farbe, hilft zur Festlegung der Farbwerte einer bereits vorhandenen Farbe.
Durch die Farbmessung wird der genaue Farbort einer Farbe in einem Farbsystem bestimmt.
Die Farbmetrik, oder Farblehre, ist die Wissenschaft von der Farbe.
Dabei geht es in der Farbmetrik vor allem um eine objektive und messbare Bewertung und Definition von Farbvalenzen (die visuelle Empfindung von Farbe), sowie deren Beziehungen untereinander.
Ein Farbmodell (oder Farbsystem) ist eine abstrakte mathematische Methode zur Bestimmung und Spezifizierung von Farben, sowie deren Beziehung zueinander.
Es wird oft gleichgestellt mit dem Farbraum, der jedoch die konkrete Anwendung eines Farbmodells auf eine farbgebende Methode (Drucker, Bildschirm, etc) ist.
Der Farbmodus ist die Einstellung, die bestimmt, in welchem Umfang Farben einer Bilddatei dargestellt werden können. Das beeinflusst auch die Größe der Datei.
Die gebräuchlichsten Farbmodi sind der RGB-Farbmodus, CMYK-Farbmodus, Lab-Farbodus, Indizierte Farbmodus, Graustufen und Bitmap.
Der Farbort beschreibt die Lage einer gemessene oder gewählte Farbe in einem Farbraum. Dies wird häufig durch Koordinaten definiert, z.B mit L, a und b im CIELab-Farbraum.
Die Menge aller Farborte eines Farbraums wird als Farbumfang (oder Gamut) bezeichnet.
In einem Farbprofil sind die Charakteristischen Merkmale eines farbverarbeitendem Gerätes gespeichert.
Solche Geräte können Scanner, Drucker und Bildschirme sein.
Mithilfe der Farbprofile ist es möglich zu sehen was für ein Farbumfang ein Gerät darstellen kann.
Ein Farbproof (korrekt: Kontrakt Proof oder englisch Contract Proof) ist ein nach ISO 12647-7 zertifiziertes Prüfmittel für die grafische Industrie. Ein Farbproof simuliert die Farbigkeit des Offsetdrucks oder Tiefdrucks farb- und rechtsverbindlich innerhalb der engen Toleranzen der ISO Norm.
Farbproofs (korrekt: Kontrakt Proofs oder englisch Contract Proofs) sind ein ISO zertifiziertes Prüfmittel für die grafische Industrie. Farbproofs simuliert die Farbigkeit des Offsetdrucks oder Tiefdrucks farb- und rechtsverbindlich innerhalb der engen Toleranzen der ISO 12647-7. Sie werden heute nahezu ausschließlich über ein RIP berechnet und dann mit Tintenstrahldruckern auf speziellen Proof Papieren hergestellt.
Der Farbraum basiert auf einem Farbmodell und ist dessen konkrete Anwendung auf eine farbgebende Methode (Drucker, Bildschirm, etc). Er beinhaltet also alle Farben, die sich mit dieser Methode und den entsprechenden Materialien tatsächlich darstellen lassen.
Das menschliche Farbsehen ist ein komplexer Prozess, der es uns ermöglicht, Millionen von Farbtönen zu unterscheiden. Es beruht auf der Wechselwirkung von Licht mit spezialisierten Zellen im Auge und der Verarbeitung dieser Signale im Gehirn. 1. Grundlagen des Farbsehens Farbsehen entsteht durch die Wahrnehmung von Licht verschiedener Wellenlängen. Licht ist elektromagnetische Strahlung und der sichtbare Bereich des Lichtspektrums reicht von etwa 380 nm (violett) bis 740 nm (rot). 2. Aufbau des menschlichen Auges Das menschliche Auge hat mehrere Strukturen, die entscheidend für das Farbsehen sind: Hornhaut (Cornea): Licht tritt zuerst …
Bei der Farbsparation wird ein buntes digitales Bild entsprechend seiner Farbanteile in separate Farbauszüge zerlegt.
1. Druckfarben: Gernormte Prozessfarben für den Vierfarbdruck (CMYK)
2. Andruckskala: Ein schematisches Druckfarbenmuster, das bei einem Andruck hergestellt wird und zur Beurteilung des Drucks im Auflagendruck dient.
In der Druckindustrie bezieht sich der Begriff Farbspektrum meist auf einen erzielbaren Farbraum. Das “Farbspektrum” beschreibt die Gesamtheit der Farben, die ein Druckverfahren oder eine spezifischer Drucker wiedergeben kann. Das Farbspektrum wird durch die verwendeten Druckfarben, Tinten und Drucktechniken bestimmt. “Der neue CANON Drucker hat ein super Farbspektrum”, wäre eine klassische umgangssprachliche Formulierung. Je größer der Farbraum eines Druckverfahrens ist, desto mehr unterschiedliche Farben können exakt wiedergegeben werden. Drucktechnologien wie Offsetdruck, Flexodruck und Digitaldruck haben unterschiedliche Farbspektren, die von Druckfarbe, Bedruckstoff und anderen technischen Faktoren wie Skalenfarben oder Spotfarben abhängen. …
Wenn ein farbiges Bild wirkt, als läge ein farbiger Filter darüber, dann wird dies als Farbstich bezeichnet. Im Druck passiert dies auf Grund einer schlechten Graubalance.
Ein Farbsystem (oder Farbmodell) ist eine abstrakte mathematische Methode zur Bestimmung und Spezifizierung von Farben, sowie deren Beziehung zueinander.
Es wird oft gleichgestellt mit dem Farbraum, der jedoch die konkrete Anwendung eines Farbsystems auf eine farbgebende Methode (Drucker, Bildschirm, etc) ist.
Wird in Kelvin angegeben. Die Farbtemperatur beschreibt den empfunden Farbeindruck einer Lichtquelle.
Beispielsweise wird eine Lampe mit 3000K als warmes Licht empfunden, eine mit 6000K als kaltes Licht.
Unser D50 Normlicht hat eine Farbtemperatur von 5000K.
Gibt an, wie viele unterschiedliche Farbtöne dargestellt werden können.
Es basiert auf dem binären System, das alle PCs benutzen.
Eine Farbtiefe von 1 Bit würde bedeuten, dass 2 Farben dargestellt werden können, wohingegen 24 Bit = 16,7 Millionen darstellbare Farben wären.
Die Farbtiefe hat direkten Einfluss auf die Dateigröße.
Der Farbumfang (auch: Gamut) umfasst die Menge aller Farben eines Farbraums, die von einem Gerät erkannt (Kamera, Scanner) oder wiedergegeben werden kann (Drucker, Monitor).
Er wird in Form eines Farbkörpers veranschaulicht.
Eine Farbe die auf einer Fläche meist von gesättigt zu weniger gesättigt verläuft.
Der Verlauf kann auch von einer Farbe zu einer anderen, oder mehreren Farben verlaufen.